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Wolfgang Bosbach in Böhmenkirch

4. Juli 2017 Mit einer ganzen Palette von Werbemitteln dieser Art begeisterte Wolfgang Bosbach vor kurzem über 300 Besucher in der Gemeindehalle in Böhmenkirch. Die hohe Besucherzahl zeige, dass sich die Menschen für Politik interessieren, so Bosbach. Die verbleibenden Wochen bis zur Bundestagswahl, würden spannend. Die Union brauche eine klare Linie. „Das beste Werbemittel ist dabei immer ein gutes Argument“, betonte der Parlamentarier. Dass wir in Frieden und Freiheit leben, sei keine Selbstverständlichkeit. „Wir dürfen zu Recht stolz sein und man muss das sagen dürfen, ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden“, betonte er. Im Hinblick auf Zuwanderung stelle sich nicht die Frage „ob“, sondern „wie“. „Bei uns gelten unsere Regeln und unser Wertekanon – und daran muss sich jeder ausnahmslos halten“, findet Bosbach. Zudem stellte er klar: „Religion ist bei uns Privatsache“. Für die Zukunft fasste er zusammen: „Wer nichts im Boden hat, braucht was in der Birne“. Deshalb seien Investitionen in Bildung die beste Investition in die Zukunft. Sein themenumgreifender Beitrag hat gezeigt, dass Wolfgang Bosbach nie den Blick für die Menschen verloren hat. Ich bedaure sehr, dass er nach 23 Jahren nicht mehr für den Deutschen Bundestag kandidiert. Unser Parlament verliert einen fundierten, besonnenen und aufrechten Politiker und einen guten Kollegen. Manche Talkshow einen gern gesehen Gast, der in Debatten nie um ein aufrechtes Wort verlegen ist. Politik ist nicht bequem. Sie ist es nie gewesen. Umso mehr freue ich mich, dass er sich die Zeit nahm, mit uns im Landkreis Göppingen zu diskutieren. Denn wie schon Konrad Adenauer sagte: „Geistige Auseinandersetzungen gehören zum Leben und sind notwendig zu jedem Fortschritt!“.
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