Hermann Färber MdB: „Ich bin gegen die Öffnung der Ehe“

CDU-Abgeordneter stimmte im Bundestag gegen die so genannte Homo-Ehe

Hermann Färber MdB stimmte im Bundestag gegen die so genannte Homo-Ehe.
Hermann Färber MdB stimmte im Bundestag gegen die so genannte Homo-Ehe.
„Die Ehe ist für mich die Verbindung von Frau und Mann als Grundlage einer Familie. Deshalb habe ich bei der Abstimmung am Freitag gegen die Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts gestimmt“, erläutert der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber. „Beide Verbindungen – Ehe und Lebenspartnerschaft – haben ihre gesellschaftliche Anerkennung im Hinblick auf das Zusammenleben zweier Menschen. Dennoch besteht ein natürlicher Unterschied“, argumentiert Färber.

„Nach meinem christlichen Menschenbild basiert die Ehe auf der Gründung einer Verbindung zwischen Frau und Mann. Sie bildet die Grundlage für eine Familie mit leiblichen Kindern. Dieses traditionelle Familienbild ist meines Erachtens schützenswürdig, ohne damit andere Lebensformen diskriminieren zu wollen“, erklärt Hermann Färber.

„Ich respektiere es, dass Menschen gleichen Geschlechts eine Verbindung miteinander eingehen, füreinander sorgen und Verantwortung übernehmen wollen und betone ausdrücklich, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften in relevanten rechtlichen Sachverhalten Eheleuten bereits weitgehend gleichgestellt sind“, erklärt Hermann Färber. Dies regelt bereits das 2001 erlassene Lebenspartnerschaftsgesetz.  

„Zudem sieht das Grundgesetzt vorrangig einen besonderen Schutz von Ehe und Familie vor, diesen gilt es aus meiner Sicht zu wahren“, so Färber abschließend. 

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