Hermann Färber MdB: „300 Euro mehr pro Kind und Jahr“

CDU-Bundestagsabgeordneter stellt familienpolitische Pläne der CDU vor

Hermann Färber MdB erörtert familienpolitische Pläne der Union.
Hermann Färber MdB erörtert familienpolitische Pläne der Union.
„Junge Familien stehen oft vor finanziellen Herausforderungen. Deshalb wollen wir sie durch ein höheres Kindergeld, den Erhalt des Ehegattensplittings und ein so genanntes Baukindergeld finanziell entlasten“, erklärt Hermann Färber.

Dazu führt er aus, dass das Kindergeld um 25 Euro pro Kind und Monat erhöht und der Kinderfreibetrag angehoben werden soll. Außerdem soll das so genannte Ehegattensplitting erhalten bleiben. „Dabei werden die Löhne der Ehegatten zusammengezählt und aus der berechneten Hälfte die Einkommenssteuer berechnet. Hierdurch kommt ein geringerer Steuerbetrag zustande“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete.

„Neu eingeführt werden soll das so genannte Baukindergeld. Über 10 Jahre sollen Eltern pro Kind und Jahr 1.200 Euro erhalten, um sie beim Erwerb von Wohneigentum zu unterstützen“, führt Hermann Färber weiter aus. „Das hilft zum einen den jungen Familien, zum anderen soll es den angespannten Mietwohnungsmarkt entlasten“, verdeutlicht der Abgeordnete für den Kreis Göppingen.

Als Familienvater findet er es wichtig, dass Eltern flexibel planen können – und zwar nicht nur in Punkto Wohnen, sondern auch bezüglich der Betreuung ihrer Kinder. „Deshalb wollen wir die Elternzeit noch flexibler machen. So soll eine Unterbrechung der Elternzeit bis zum Ende des 8. Lebensjahres des Kindes ermöglicht werden.“ Ebenso hält er eine Flexibilisierung durch ein Wahlrecht bei der Betreuung für wichtig. „Eltern sollen wählen können, ob sie ihre Kinder selbst betreuen oder in Ganztagesbetreuung geben wollen“, findet Hermann Färber. „Sie allein können die beste Entscheidung für ihre Kinder treffen.“

In der kommenden Wahlperiode soll ein Rechtsanspruch auf Betreuung im Grundschulalter eingeführt werden, um auch hier verlässliche Angebote zu schaffen und dadurch die Wahlfreiheit der Eltern zu stärken. „Wir achten dabei auf Flexibilität, wollen bedarfsgerecht vorgehen und die Vielfalt der bestehenden Betreuungsmöglichkeiten erhalten“, berichtet der Bundestagsabgeordnete. „Dadurch helfen wir jungen Familien, Arbeit und Familienleben besser miteinander zu verbinden und dies halte ich im Hinblick auf den besonderen Schutz des Staates gegenüber Ehe und Familien für eine unserer Kernaufgaben“, betont Hermann Färber.

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