Newsletter vom 28. Januar 2022

Politik auf den Punkt gebracht

Liebe Leserinnen und Leser,

der Bundestag hat am Donnerstag in einer Gedenkveranstaltung den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Die einst in Göppingen-Jebenhausen beheimatete Holocaust-Überlebende Dr. h. c. Inge Auerbacher hielt die Gedenkrede im Bundestag. Ich hatte bereits zuvor die Ehre, mit Inge Auerbacher persönlich zu sprechen. Tief beeindruckt hat mich ihre Herzlichkeit und ihre starke Persönlichkeit. Ihr Zeugnis mahnt uns, dass Demokratie und Freiheit nicht selbstverständlich sind, sondern jeden Tag aufs Neue gestärkt, gelebt und bewahrt werden müssen.
 
 
Mein besonderes Augenmerk in der vergangenen Sitzungswoche galt auch der Orientierungsdebatte zur Impfpflicht. Es wäre Aufgabe der Bundesregierung gewesen,dem Parlament bei diesem verfassungsrechtlich, ethisch und medizinisch komplexenThema einen Gesetzentwurf vorzulegen, der aufzeigt, wie die Impflücke geschlossen werden soll und wie wir in Zukunft mit Corona leben können. Leider kommt sie dieser Verantwortung bisher nicht nach. Nach mehr als einem Monat Bearbeitungszeit erhielten wir nur unzureichende Informationen.
 
Mehr Information und Planungssicherheit hätte ich mir auch bei der Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate gewünscht. Das Gesundheitsministeriumhat es versäumt, diese Änderungen frühzeitig zu kommunizieren. Die Folge: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben davon überraschend aus der Presse erfahren. Dazu verkürzt die Ampel den Status in Deutschland auf drei Monate, während sie auf EU-Ebene einem Genesenenstatus von sechs Monaten zustimmt.
 
Über diese und weitere Themen berichte ich Ihnen in der aktuellen Ausgabe meines Newsletters.
 
Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.
 
Herzliche Grüße
Ihr Hermann Färber
 
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Hermann Färber
- einer von uns!