Pressemitteilung: 190,1 Millionen Euro an KfW-Krediten für Kreis Göppingen

Starke Nachfrage der Fördermittel im Jahr 2021 - Zukunft ungewiss

Kreis Göppingen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im Jahr 2021 viele Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Gemeinden im Kreis Göppingen unterstützt. „Insgesamt 190,1 Millionen Euro flossen in meinen Wahlkreis. 122,3 Millionen Euro davon erhielten Privatpersonen. 65,5 Millionen Euro flossen in Unternehmen und die mittelständische Wirtschaft“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber erfreut.

Im Bereich Mittelstand seien insbesondere die Schnellkredite und KfW-Unternehmerkredite hervorzuheben, berichtet Färber. „Diese beliefen sich auf 31,2 Millionen Euro". Auch Gründerkredite habe es in Höhe von 11,1 Millionen Euro gegeben, so Färber. „Ein Zeichen, dass der schwäbische Unternehmergeist im Kreis Göppingen auch in der Corona-Pandemie Bestand hat“, freut sich der Bundestagsabgeordnete.

Bei den privaten Kunden falle das Baukindergeld und der Bereich energieeffizientes Bauen ins Auge, stellt der Bundestagsabgeordnete fest. Die Baukindergeld-Zuschüsse für den Wahlkreis Göppingen belaufen sich laut der Aufstellung der KfW für den Kreis Göppingen auf 6,6 Millionen Euro. Energieeffizientes Bauen fällt mit 44,5 Millionen Euro ins Gewicht. „Aber auch energieeffizientes Sanieren und Zuschüsse zu privater Ladeinfrastruktur kommen gut an“, wertet der Abgeordnete die Zusagen der Förderbank für das Jahr 2021 aus.

„Die starke Nachfrage der Fördermittel ist ein wichtiges Signal. Die praxisorientierte Hilfe kommt vor Ort gut an – bei Studenten, Familien, Unternehmensgründern aber auch etablierten Unternehmen im Kreis“, so der CDU-Abgeordnete. Für viele Familien sei die KfW-Förderung der Schlüssel zur Möglichkeit, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

Umso unverständlicher sei es daher, dass der Wirtschaftsminister die Förderung für Effizienzhäuser im Januar vorzeitig gestoppt hatte, kritisiert Färber. Auch wenn die Zuschüsse nun wieder beantragt werden können, bleibe die Strategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unklar, so der Abgeordnete.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages bewilligte 9,5 Milliarden für die Bundesförderung für effiziente Gebäude, jedoch werden beim Neubauförderprogramm nach der Effizienzhaus-Stufe 55 (EH55) nur noch Altanträge abgearbeitet. Für die strengere Effizienzhaus-Stufe 40 wird noch an einem neuen Förderprogramm gearbeitet, das allerdings bis zum Jahresende befristet und auf eine Milliarde Euro gedeckelt sein solle, so die Ministerien für Bau und Wirtschaft.

Die Zukunft für ein Anschlussprogramm ab 2023 bleibt weiterhin offen. Sie soll laut Klimaminister Habeck neu ausgerichtet werden. „Man kann nur hoffen, dass dieses neue Programm dann endlich Planungssicherheit und einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen wird“, macht Färber deutlich.

Die KfW berichtete, dass 2021 insgesamt ein außergewöhnliches Förderjahr gewesen sei. Große Nachfrage habe es in den Bereichen Klimawandel und Umwelt gegeben, die Nachfrage nach den Corona-Hilfen sei erfreulicherweise gesunken, so die KfW.

Die KfW-Bank setzt sich seit 1948 im Auftrag des Bundes und der Länder dafür ein, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen weltweit zu verbessern. Allein 2021 hat sie dafür ein Fördervolumen von 107 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Davon flossen 33 Prozent in Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz. Mit ihren Finanzierungs- und Förderleistungen handelt sie im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und trägt weltweit zur Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) bei.

Hermann Färber
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