Wie versprochen erteilte das Bundesverkehrsministerium in Berlin noch im Jahr 2019 den Gesehenvermerk für den B 10-Abschnitt Gingen/Ost bis Geislingen/Ost. Steffen Bilger MdB (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, überbrachte diesen seinem Bundestagskollegen Hermann Färber MdB am heutigen Montag zur Einweihung der Lärmschutzwand in Mühlhausen. Die fertig überarbeiteten Unterlagen sind am 18. Oktober 2019 im Bundesverkehrsministerium zur Prüfung eingegangen.

„Ich freue mich sehr, dass die zuständigen Stellen nun, nach Erteilung des Gesehenvermerks, mit den Vorbereitungen zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens beginnen können“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber.

Die in den letzten Wochen aufgekommenen Problemstellen bezüglich des Arten- und Vogelschutzes werden im Zuge der nächsten Schritte des Verfahrens bearbeitet und geklärt. Verzögerungen soll es deswegen voraussichtlich nicht geben. „Bis zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens wird es noch ca. eineinhalb bis zwei Jahre dauern. Das Planfeststellungsverfahren ist mit einer Planungsdauer von ebenfalls eineinhalb Jahren angesetzt“, erläutert Färber, der sich regelmäßig mit seinem Kollegen Bilger zu Abstimmungsgesprächen zusammensetzt. Der geplante Baubeginn sei für 2023/2024 vorgesehen.

„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass eine Überprüfung der vor kurzem geforderten, alternativen Trasse die kompletten Planungen auf Null zurücksetzen würde. Sprich: Wir würden mit dem gesamten Verfahren wieder von vorne anfangen“, sagt Färber. Der Bundestagsabgeordnete appelliert daher an die Raumschaft: „Alle beteiligten Stellen müssen nun ihren Beitrag dazu leisten, dass die Baufreigabe, wie in der Planung vorgesehen, erteilt werden kann. Alle Einwendungen, Widersprüche und Klagen verzögern den Bau der Straße.“

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