Längere Lohnfortzahlung für Eltern und geringere Mehrwertsteuer für Speisen

Beschlossene Sache

Es ist endgültig beschlossen: berufstätige Eltern, die wegen der Corona-Pandemie zur Kinderbetreuung zu Hause bleiben, erhalten nunmehr für 20 Wochen Lohnersatz. Ebenso wird die Mehrwertsteuer für Speisen in Restaurants auf 7 % gesenkt.

„Die Hilfen hat der Bundestag im Eilverfahren beschlossen. Die Zustimmung des Bundesrates steht noch aus“, berichtet der Göppinger CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber. „Damit wollen wir nun Familien mit Kindern und die stark betroffene Gastronomiebranche auch bei uns im Landkreis unterstützen“, so Färber weiter. Derzeit berate die Regierungskoalition weitere Hilfen zur Bewältigung Konjunkturprobleme aufgrund der Corona-Pandemie.

 

Die Lohnfortzahlung für Eltern, die wegen der Schließung von Kindertagesstätten und Schulen ihre Kinder zu Hause betreut haben und deswegen nicht arbeiten konnten, wird von sechs auf 20 Wochen verlängert. „Zehn Wochen erhält jeder Elternteil, Alleinerziehende bekommen 20 Wochen Lohnersatz“, erklärt Färber. Der Maximalzeitraum von zehn Wochen pro Elternteil müsse nicht an einem Stück ausgeschöpft werden. „Eine Aufteilung auf Wochen und einzelne Tage ist grundsätzlich möglich. So können Familien leichter auf die Öffnungszeiten von Kindergarten und Schule reagieren und Familie und Beruf besser vereinbaren“, kommentiert der CDU-Abgeordnete diese wichtige und notwendige Notlösung. Der Staat übernimmt 67 % des Nettoeinkommens, höchstens aber 2016 Euro im Monat.

 

„Zur Unterstützung der Gastronomie, die wegen der Corona-Pandemie starke Umsatzverluste erleiden mussten, senken wir befristet die Umsatzsteuer für Speisen auf 7 %. Getränke sind davon allerdings ausgenommen“, erklärt Färber zu den weiteren Hilfsmaßnahmen. Dieser neue Steuersatz wird von 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021 gelten.

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