"Wir unterstützen die Reisebusbranche"

Bund schnürt 170 Millionen Euro-Unterstützungspaket

 Groß war die Freude bei Volker Allmendinger, Inhaber des Göppinger Busunternehmens Allmendinger Reisen, als er vom CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Färber erfuhr, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Finanzhilfen für Busunternehmen über 170 Millionen Euro aus dem Etat des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) bereitstellt. 

Allmendinger und Färber trafen sich bei Deutschlands größter Bus-Demo in Berlin.

„Busunternehmen waren durch das Verbot von Reisebusreisen seit dem 17.03.2020 bereits zu einem frühen Zeitpunkt von der Corona-Pandemie betroffen. Die Busse mussten auf dem Hof stehen bleiben. Dass die Reisebusunternehmen im Juli mit 170 Millionen Euro unterstützt werden können, ist ein wichtiger Erfolg“, kommentiert Färber die Hilfen. Die bisherigen Maßnahmen wie das Kurzarbeitergeld oder finanzielle Soforthilfe konnten diese Branche nicht allein retten. „Mit diesem Unterstützungsprogramm werden die fortlaufenden fixen Vorhaltekosten finanziert, so zum Beispiel die Kosten laufender Fahrzeugfinanzierungen“, berichtet Färber weiter.

 

Über eine weitere Änderung zeigt sich Allmendinger ebenfalls zufrieden: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit den Regierungschefs der Länder am 17. Juni 2020 beschlossen, dass die Länder die für den touristischen Reisebusverkehr erforderlichen Schutzmaßnahmen bundeseinheitlich wie im ÖPNV angleichen. „Diese Maßnahme erleichtert uns Vieles im innerdeutschen Bustourismusverkehr“, sagt Allmendinger.

 

„Die Busbranche hat in den vergangenen Jahren im Zuge der Modernisierung der Mobilität viel investieren müssen. Unser Ziel ist es, hier nun unbürokratisch und zielgerichtet zu helfen, damit die vielfach inhabergeführten Betriebe bei uns im Kreis und die Arbeitsplätze erhalten werden können“, sagt der CDU-Abgeordnete.

 

 

Nach oben