Pendlerkritik an der Filstalbahn

Hermann Färber (CDU) fordert Aufklärung – und wendet sich erneut an Minister Hermann

„Auf der Filstalbahn scheint es nicht rund zu laufen“, resümiert der Göppinger CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber MdB.

Seit der Umstellung vom Corona-Notfahrplan auf den Normalfahrplan zum 15.06.2020 wenden sich wieder verstärkt betroffene Pendler an den Bundestagsabgeordneten und beklagen dabei nicht befriedigende Zustände. So seien die von Go-Ahead betriebenen Züge häufiger verspätet im Streckenabschnitt Geislingen-Stuttgart, und die Wagenkapazität sei vielfach zu gering.

 

„Die Fahrgäste berichten mir“, so Färber, „dass die Menschen in den Stoßzeiten wieder dicht an dicht in den Waggons stehen müssen. Es scheint, als ob wir in den Zügen von Go-Ahead auf der Filstalbahn wieder in alte, beklagenswerte Muster zurückfallen.“

 

Insbesondere in Corona-Krisenzeiten muss es beim Landesverkehrsministerium und beim Zugbetreiber Go-Ahead oberste Priorität sein, auch in den Zügen die Mindeststandards zum Schutz einer Corona-Infektion nach Möglichkeit einzuhalten. Dicht an dicht stehende Menschen erfüllen trotz Mund- und Nasenbedeckung, nach der Einschätzung von Färber, dieses Kriterium nicht unbedingt.

 

Färber hat sich daher erneut an den baden-württembergischen Verkehrsminister Hermann gewandt und um Aufklärung der ihm geschilderten Zustände gebeten.

 

Zuvor war der CDU-Abgeordnete bereits in Berlin mit der Firma Stadler, welche die Züge, mit denen Go-Ahead den Filstaltakt fährt, herstellt, zusammengekommen, um über die im Raum stehenden Funktionsstörungen an den Zügen der Firma Stadler zu sprechen. Dabei versicherte die Firma Stadler gegenüber dem Abgeordneten, dass sie ihre vertraglich vereinbarten Fahrzeuglieferungen vollständig erfüllt hätten.

 

„Wenn man den öffentlichen Personennahverkehr stärken will, dann muss das Angebot pünktlich und verlässlich sowie in ausreichender Kapazität vorhanden sein“, fordert Hermann Färber abschließend.

 

 

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