"Ja zum Soli-Abbau"

Bundestag beschließt größte Steuersenkung seit zwei Jahrzehnten

 

„Mit dem „Ja“ zum Abbau des Solidaritätszuschlags entlasten wir Millionen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ab 2021 um über zehn Milliarden Euro jährlich – auch hier im Landkreis. Für über 90 Prozent der Steuerzahler schaffen wir mit diesem Gesetz den Soli komplett ab, und für viele reduzieren wir die steuerliche Belastung deutlich“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber, mit dessen Ja-Stimme dieses Gesetz beschlossen wurde. Das bedeute, dass alle Bürgerinnen und Bürger ab dem Jahr 2021 deutlich mehr Geld in der Tasche haben werden: Zusammenveranlagte bei der Steuerklärung fast 2.000 Euro, Einzelpersonen bis über 960 Euro im Jahr.

Dies sei jedoch nur der erste Schritt auf dem Weg zum Abbau des gesamten Solidaritätszuschlages und damit der Beginn eines Prozesses, um das Steuersystem von dem Fremdkörper einer Ergänzungsabgabe zu befreien.

„Wir in der Union halten weiter an dem Ziel fest, den Soli für alle Steuerzahler schnellstmöglich abzuschaffen. Das wurde bei der Einführung des Soli versprochen und ist für uns eine Frage der Verlässlichkeit“, erläutert Färber. Deshalb habe die CDU/CSU-Fraktion bei der Verabschiedung des Gesetzes als Signal einen Abbaupfad gefordert.

Der Gesetzesbeschluss bedeutet ab 2021 eine Entlastung von über zehn Milliarden Euro, ab 2022 soll sich der Steuersatz des Soli jährlich um 1,1 Prozent reduzieren. Im Jahr 2024 wird sich die Entlastung bereits auf über 12 Milliarden Euro beziffern. Der endgültige Wegfall ist auf 2026 festgelegt.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.cducsu.de/themen/wirtschaft-und-energie-haushalt-und-finanzen/soli-wird-teilweise-abgeschafft.

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