Bund stellt weitere Finanzmittel für Bahnhofsumgestaltung in Göppingen in Aussicht

Auch für den Geislinger Bahnhof ist eine kleine Schönheitskur geplant

Nachdem Anfang August am Bahnhof in Göppingen durch Landesverkehrsminister Winfried Hermann, verschiedene verantwortliche Bahnbevollmächtigte sowie durch den Göppinger Oberbürgermeister Guido Till das Bahnhofsmodernisierungsprogramm II vorgestellt worden war, das vordergründig den barrierefreien Umbau von Bahnsteigen und Zugängen vorsieht, und von dem auch die Kreisstadt profitieren soll, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nun weitere Finanzmittel für die Neugestaltung von Göppingens Bahnhof in Aussicht gestellt.

Als Teil des Konjunktur- und Krisenpaketes „Corona bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ hat der Bund 40 Mio. Euro für ein Sofortprogramm bereitgestellt, durch das die Aufenthaltsqualität auf bundesweit 170 Bahnhöfen verbessert werden soll. Ziel ist es, durch die zugehörigen öffentlichen Aufträge die kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe der Regionen wirtschaftlich zu unterstützen.

 

Auch die Bahnhöfe in Göppingen und Geislingen/Steige sollen von jener Maßnahme nutznießen, sofern die Deutsche Bahn der Realisierung abschließend zustimmt. Dies teilte Minister Scheuer dem zuständigen Bundestagsabgeordneten Hermann Färber kürzlich mit.

 

Für Göppingen wurden aus dem Sonderprogramm 70.000 Euro für den Austausch von Fassaden und Bodenbelägen sowie für frische Farbanstriche eingeplant.

In Geislingen steht möglicherweise eine Erneuerung der Treppen, Zugänge, Zäune und Dächer im Wert von rund 30.000 Euro an. Sollte die Bahn AG einverstanden sein, könnte gegebenenfalls bereits im Spätsommer/Herbst mit den ersten Verschönerungsarbeiten begonnen werden.

 

Hermann Färber freut sich sehr über diese Neuigkeiten: „Viele Menschen sind täglich auf die Bahn angewiesen oder entscheiden sich aus Gründen des Umweltschutzes freiwillig für diese ökologische Form des Reisens. Umso wichtiger ist es, dass sie sich im Bahnhofsumfeld wohlfühlen, und diesbezüglich kann eine helle, freundliche und übersichtliche Kulisse viel bewirken. Auch als Konjunkturmaßnahme finde ich diese Idee sehr gut, schafft sie doch einen echten Mehrwert und somit eine Win-Win-Situation. Insofern hoffe ich, dass die Deutsche Bahn keine Einwände hat, und die Projekte schnellstmöglich angegangen und umgesetzt werden können.“ 

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