Corona-Pandemie

Hermann Färber MdB: „Die Infektionszahlen müssen reduziert werden“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gemeinsam mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder diese Woche neue Beschlüsse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gefasst.  

 

Die Länder werden diese nun in ihren jeweiligen Corona-Verordnungen umsetzen. „Unser Ziel muss sein, die Infektionszahlen zu reduzieren“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber. Die seit Anfang November geltenden Maßnahmen zeigten zwar teilweise Wirkung, die Zahl der Neuinfektionen sei aber dennoch nicht nennenswert gesunken.

 

„Die Maßnahmen sind einschneidend und drastisch für unser privates und wirtschaftliches Leben. Ich kann die Sorgen der stark vom Teil-Lockdown betroffenen Bereiche sehr gut nachvollziehen. Entscheidend für unser Land ist, dass wir die Infektionsdynamik in den Griff bekommen, um unser Gesundheitssystem, die Gesundheitsämter und die Krankenhäuser nicht zu überlasten“, so Färber weiter.

 

„Im Gegensatz zur ersten Welle haben wir ein deutlich höheres Infektions- sowie Verbreitungsgeschehen und können die Infektionsketten nur noch zu 25 % nachvollziehen. Auch die Infektionsherde sind nicht mehr eindeutig identifizierbar. Die beschlossenen Maßnahmen sollen in der Corona-Krise einerseits gesundheitlichen und andererseits – in Form der November- und Dezemberhilfen – wirtschaftlichen Schaden von den Menschen abwenden“, erläutert der CDU-Abgeordnete.

 

Steigende Zahlen von Erkrankten würden sich sowohl auf die Wirtschaft als auch auf das Gesundheitssystem negativ auswirken. „Erkrankte Arbeitnehmer können ihren Beitrag für das wirtschaftliche Leben nicht leisten, und erkranktes medizinisches Personal fehlt an den Betten. Wir haben zwar noch ausreichend Intensivbetten und Beatmungskapazitäten, aber bereits jetzt fehlen hierfür Ärzte und Pflegepersonal“, stellt Färber klar.

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