Hermann Färber MdB: „Schutz vor Einbrüchen wird gefördert“

CDU-Bundestagsabgeordneter informiert über KfW-Programm zur Einbruchsicherung

„Im vergangenen Jahr kam es in Deutschland zu über 150.000 Wohnungseinbrüchen. Auch der Landkreis Göppingen ist stark betroffen. Seit 2010 stiegen die Wohnungseinbrüche von 197 auf 357“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber. Um dieser Entwicklung entschieden entgegen zu treten, sollen Bürgerinnen und Bürger einen Anreiz erhalten in die Einbruchsicherung zu investieren.

„Auf Initiative der Unionsfraktion stellt der Bund 30 Millionen Euro für ein neues Förderangebot der KfW zur Verfügung, damit private Eigentümer und Mieter finanzielle Zuschüsse zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche erhalten“, so Hermann Färber.

Einen Zuschuss gebe es für den Einbau oder die Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungstüren, die Nachrüstung von Fenstern, den Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen, den Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden sowie für baugebundenen Assistenzsysteme, wie zum Beispiel Bild- oder Gegensprechanlagen.

„Die Förderung kann jeder beantragen, der in den Einbruchschutz einer bestehenden Wohnimmobilie investiert. Wichtig ist jedoch, dass die Förderung vor Beginn der Umbauarbeiten beantragt wird. Der Zuschuss liegt je nach Investitionskosten zwischen mindestens 200 Euro und maximal 1.500 Euro (10 Prozent der Investitionssumme)“, erläutert der Bundestagsabgeordnete.

Das Zuschussprogramm sei auf drei Jahre angelegt und bilde nur einen Teil der Bekämpfung der Einbruchskriminalität. „Wesentlich ist vor allem eine ausreichende Präsenz der Polizei vor Ort“, betont Hermann Färber. „Die Bundespolizei wird deshalb bis 2018 insgesamt 3.000 neue Stellen erhalten – allein 2016 werden 1.000 Stellen bei der Bundespolizei und mehr als 300 beim Bundeskriminalamt geschaffen“, erläutert der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Göppingen. „Wir hoffen, dass diese Bemühungen durch die Länder unterstützt werden, die in erster Linie für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Diebesbanden zuständig sind“, so der Parlamentarier.

Weitere Informationen und Förderdetails finden Sie unter www.kfw.de/einbruchschutz

Nach oben