Städtebauförderung: 2,9 Mio. Euro flossen in den Kreis

Stadt Süßen erhielt knapp 900.000 Euro im Jahr 2017

Bürgermeister Kersting erläutert die Maßnahmen der Städtebauförderung im Bereich „Heidenheimer Straße“ (Bild: Büro Hermann Färber MdB)
Bürgermeister Kersting erläutert die Maßnahmen der Städtebauförderung im Bereich „Heidenheimer Straße“ (Bild: Büro Hermann Färber MdB)

„2,9 Mio. Euro stellte der Bund im letzten Jahr im Rahmen seiner Städtebauförderungsprogramme acht Städten und Gemeinden des Landkreises zur Verfügung“, erklärte der Bundestagsabgeordnete Hermann Färber (CDU). Im mittleren Filstal ist Süßen eine dieser Kommunen.

Die Wirkung der Städtebauförderungsmittel und deren praktische Umsetzung besichtigte Hermann Färber gemeinsam mit Bürgermeister Marc Kersting vor Ort in Süßen.

„Die Städtebauförderung ist eine tragende Säule für die Entwicklung unserer Kommunen“, stellte der Parlamentarier fest. Das Kernanliegen der Städtebauförderungsprogramme sei, gute Lebenschancen unabhängig vom Wohnort, in Städten und Gemeinden, in allen Regionen Deutschlands zu schaffen.

Angesichts der sozialen, ökologischen, ökonomischen und demografischen Herausforderungen wurden die Bundesmittel für die Städtebauförderung in der vergangenen Legislaturperiode auf ein Rekordvolumen von 790 Mio. Euro erhöht.

„Zusätzlich wurden weitere 200 Mio. Euro Bundesmittel für das Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ zur Verfügung gestellt“, erläuterte der Bundestagsabgeordnete. Knapp 900.000 Euro erhielt die Stadt Süßen 2017 für städtebauliche Fördergebiete aus dem Bundeshaushalt.

Gemeinsam mit Bürgermeister Marc Kersting besichtigte Färber die Sanierungs- und Fördergebiete „Südlich der Fils“ und „Heidenheimer Straße“.

Kersting erläuterte dabei die Grundzüge der Süßener Entwicklungsplanung und die jeweiligen Einzelprojekte.

„Ohne die Städtebauförderungsprogramme wären solche Strukturmaßnahmen nicht möglich“, erklärte der Süßener Bürgermeister. Mit den herkömmlichen Haushaltseinnahmen wären nach Einschätzung des Bürgermeisters solche Projekte nicht zu stemmen.

„Eine besondere Maßnahme, mit der die Wohn- und Aufenthaltsqualität in Süßen nachhaltig verbessert wurde, stellt die Renaturierung des Mühlkanals im Bereich der neuen Kultur- und Sporthalle dar“, so Kersting. Gefördert wird diese städtische Maßnahme aus dem Städtebauförderprogramm „Soziale Integration im Quartier“.

Die Projekte in Süßen sind ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig und nützlich die Städtebauförderung des Bundes sei.

Deshalb enthalte der Koalitionsvertrag für die laufende Legislaturperiode die Übereinkunft, die Städtebauförderung mindestens auf dem derzeitigen Niveau fortzuführen. Im Entwurf des Bundeshaushaltes für 2018 seien nach den Worten von Färber erneut 790 Mio. Euro vorgesehen.

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