Bundestag beschließt Änderungen des Elterngeldes

Hermann Färber MdB: „Unterstützung für junge Familien in Corona-Zeiten“

Damit die Corona-Situation nicht zu Nachteilen beim Elterngeldbezug führt, hat der Bundestag am Donnerstag vorübergehende Neuregelungen beschlossen. 

„Eine davon sieht vor, dass Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, ihre Elterngeldmonate aufschieben können. Das wird den betroffenen Beschäftigten bei uns im Landkreis eine Hilfe sein“, berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber.

„Ist es ihnen nicht möglich, ihre Elterngeldmonate zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 zu nehmen, sollen sie diese beanspruchen können, wenn die Situation überstanden ist, spätestens zum Juni 2021“, so Färber weiter. Die später genommenen Monate haben bei einem weiteren Kind keinen negativen Einfluss auf die Höhe des Elterngeldes.

 

Außerdem sollen Eltern den so genannten Partnerschaftsbonus nicht verlieren, wenn sie aufgrund der Corona-Krise aktuell mehr oder weniger arbeiten als geplant. „Der Partnerschaftsbonus ist eine zusätzliche Leistung, die Mütter und Väter bekommen, die gleichzeitig Teilzeit arbeiten, um sich die Kindererziehung zu teilen“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete. Für Färber gehört die Unterstützung von Familien klar zum Markenkern der CDU. „Die Anpassungen sind daher absolut richtig.“

 

Darüber hinaus werden die Zeiten mit verringertem Einkommen, etwa wegen Kurzarbeit, das Elterngeld nicht reduzieren und bei einem weiteren Kind keinen negativen Einfluss auf die Höhe des Elterngeldes haben. „Um Nachteile bei der späteren Elterngeldberechnung auszugleichen, können werdende Eltern diese Monate bei der Elterngeldbemessung ausklammern. Diese Monate fließen dann bei der Kalkulation des Elterngeldes für das weitere Kind nicht mit ein“, berichtet der CDU-Parlamentarier abschließend.

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