Lärmschutzwand Mühlhausen fertig gestellt - Planungen der A 8 wie vorgesehen und verzögerungsfrei weiterführen

„Die Fertigstellung der Lärmschutzwand in Mühlhausen bedeutet für die Gemeinde und deren Einwohner eine große Entlastung vom Verkehrslärm. Darüber dürfen wir uns alle freuen“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber bei der Feierstunde in Mühlhausen. Die Anwesenheit des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger MdB (CDU), zeige die hohe Bedeutung des Neubaus des A 8-Albaufstiegs aus Sicht des Bundesverkehrsministeriums.

„Beim A 8-Albaufstieg wird das Planänderungsverfahren demnächst abgeschlossen sein“, sagt Färber. Die beantragte E-Trasse wurde vom Regierungspräsidium, als zuständiger Planungsbehörde, nach den Richtlinien für die Anlage von Autobahnen (RAA-Gutachten) 2008 geprüft und erfülle demnach die vorgeschriebenen bautechnischen und sicherheitsbedingten Vorgaben, wie beispielsweise entsprechende Steigungswinkel oder Kurvenradien. „Verwaltungsrechtliche Klagen der Befürworter der alternativen K18-Trasse gegen den Beschluss der im Planfeststellungsverfahren beantragten E-Trasse verzögern den Bau erheblich“, gibt der CDU-Bundestagsabgeordnete zu bedenken.

Die zuletzt, auch über Leserbriefe geführte, Trassendiskussion erweckt den Anschein, dass es weniger um die Sache als um Emotionen gehe. „Natürlich und verständlicherweise müssen im Planungsaufstellungsverfahren alle Belange geprüft werden, aber – hier ist es wie bei der B 10 auch: Alle Einwendungen und Klagen gegen die E-Trasse verzögern den Bau des Albaufstiegs und führt dazu, dass die Gemeinden entlang des Albaufstiegs und der derzeitigen Ausweichstrecken weiter unter dem momentan bestehenden Verkehr leiden“, stellt Färber klar. Dies gelte es, gemeinsam zu vermeiden.

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